
Unser neuer Kalender 2017
Wieder einmal neigt sich ein Jahr dem Ende und wieder einmal begrüßen wir ein neues Jahr – auch dank unserem neuen Kalender 2017 – mit großer Vorfreude. Spannende Projekte und viel Arbeit erwarten uns in 2017, auf die wir uns ungemein freuen.
Eines davon ist unser Schultaschen-Projekt: Eine Schultasche für jedes Kind, das wir im Frühjahr 2016 im Erdbebengebiet Sindhupalchowk spontan starteten und nun im kommenden Jahr fortsetzen möchten.

Der Kalender 2017 widmet sich unserem Schultaschen-Projekt.
Unser Kalender 2017 widmet sich diesem Projekt und zeigt Motive von Kindern, die wir bereits helfen konnten.
Bei unserem Kalender handelt es sich um einen kleinen und schicken Tischkalender zum Aufstellen in der Größe A5 (quer). Bilder in höherer Auflösung findet ihr unten.
Der schöne Tischkalender wurde mit freundlicher Unterstützung unseres Nepal-Partnershops, mein-Nepal Shop, entworfen und produziert. Vielen Dank dafür!
Wie ihr an unseren Kalender 2017 herankommt
- Alle Mitgliederinnen und Mitglieder sowie Förderspenderinnen und Förderspender werden zum Dank für die tolle Unterstützung noch vor Weihnachten den Kalender zugeschickt bekommen.
- Alle Spenderinnen und Spender, die bereits für unser Schultaschen-Projekt gespendet haben, werden – sofern möglich – kontaktiert beziehungsweise werden gebeten uns zu kontaktieren, sofern sie einen Kalender zugeschickt bekommen möchten.
- Alle Spenderinnen und Spender, die ab heute (23.11.16) bis Ende Januar 2017 mindestens 10€ für unser Schultaschen-Projekt spenden, werden zum Dank einen Kalender erhalten. Bei einfachen Banküberweisungen (Adresse im Verwendungszweck hinterlassen). Bei unserem Online-Spendenformular reicht die Wahl des Projektes aus, weil Eure Kontaktdaten automatisch abgefragt werden. Wenn Ihr direkt über die Spendenplattform betterplace.org für unser Projekt spendet, werden wir Euch nach der Spende per E-Mail kontaktieren.
- In unserem Partner-Onlineshop, mein-Nepal Shop, gibt es
den Kalender für 6€ zu kaufenbei jedem Einkauf den Kalender kostelos dazu! Darüber hinaus finden sich dort auch sehr viele schöne Produkte aus Nepal. Der mein-Nepal Shop spendet dabei mindestens 20% seiner Einnahmen an unseren Verein.
Mehr Informationen über unser Schultaschen-Projekt findet Ihr hier.
Solltet Ihr Fragen oder Wünsche bezüglich des Kalenders haben, könnt Ihr uns gerne jederzeit kontaktieren. Wir freuen uns auf Eure Nachrichten!
Und hier nun ein paar mehr Bilder von unserem Kalender







In Sindhukot lebt größtenteils eine bestimmte Gruppe von Dalits: die Sarki. Menschen aus dieser ethnischen Gruppe gehören traditionell zu den Schuhmachern und Arbeiten traditionell mit Leder. Die Kinder aus den beiden Schulen, die wir unterstützt haben, sind daher nicht sehr privilegiert und haben ein sehr mühsames Leben. Diesen Kindern mit neuen Schultaschen auszustatten, war eine Herzensangelegenheit für uns gewesen!
Dennoch traf uns der Monsun am Morgen mit voller Wucht. Als wir unsere beiden Jeeps in Kathmandu beluden, war der Himmel bereits in einem beängstigenden Grauton bedeckt. Auf dem Weg in das Sindhupalchowk Distrikt schüttete es sogar so heftig, dass wir zwischenzeitlich unsere Fahrt abbrechen mussten. An einem Rastort genehmigten wir uns eine kleine Pause und beobachteten mit Sorgenfalten das Wetter.
In Sindhukot regnete es tatsächlich nicht. Dennoch waren die überaus matschigen Straßen für unsere Jeeps nicht einfach zu befahren. Auf den letzten Metern ins Dorf steckten wir unzählige Male fest, sodass erst mit der Hilfe einer größeren Gruppe von Dorfbewohnern wir uns befreien konnten. Es wurde geschoben, gebuddelt und gezogen. Und nach über vier Stunden erreichten wir das Dorf, das nur 42km von Kathmandu entfernt liegt…



Aufgrund der aktuellen Monsunsaison beschlossen wir im Vorfeld, nicht allzu weit in das riesige Distrikt Sindhupalchowk zu fahren. Die meisten Strecken in den entlegeneren Regionen sind von Erdrutschen betroffen oder leiden unter den extremen Wetterbedingungen. Die Sicherheit unseres Team stand bei der Entscheidung im Vordergrund. Daher entschieden wir uns für das kleine Dorf Baguwa. Baguwa liegt etwa 8km vom Melamchi entfernt. In den vergangenen zwei Anreisen im Frühjahr diesen Jahres benötigten wir stets etwas mehr als 2 Stunden, um Melamchi zu erreichen. Wegen des Monsuns rechneten wir mit etwas mehr…


Wie schwierig die geographischen Bedingungen in Ikudol sind, zeigt sich nicht nur in der langen Fahrt zum Dorf, sondern vor allem auf den Stück Trampelpfad, der hinterlegt werden muss, um vom Dorfeingang die Anhöhe zu erreichen, auf der sich die Schule befindet. Sämtliche Baumaterialien müssen stets per Träger an die Schule gebracht werden. So auch unsere Schultaschen und Schulsachen, die von unseren Partnern Arati und Rajeev mit größten Engagement hinaufgeschleppt wurden.





Ein neues Dach musste her – so schnell wie möglich. Die Bauarbeiter kamen umgehend in die Schule und besorgten die benötigten Materialien. Um die Stabilität des neuen Wellblechdaches zu gewährleisten, beauftragten wir die Bauarbeiter damit, eine stabile Konstruktion über das offene Dach zu spannen, auf dem zukünftig das Wellblechdach befestigt werden sollte. Auf dem Bild links seht ihr die Konstruktion.
Im Anschluss daran wurde dann ein komplett neues Wellblechdach auf der Metallkonstruktion befestigt. Die Metallstangen wurden zudem in die Wand eingearbeitet. Neue Ziegel und neues Verputzen schlossen sämtliche Lücken zwischen Dach und Wand. Wir sind sehr zufrieden mit der Arbeit und sind uns sicher, dass das neue Dach noch viele Stürme trotzen kann.













