Licht im Buddhist Child Home

Im Buddhist Child Home geht ein Licht auf

In dem von uns betreuten Waisenhaus Buddhist Child Home verbringen wir meist unsere freien Nachmittage. Aktuell herrscht in Nepal die Winter- bzw. Trockenzeit, was dazu führt, dass wir bis zu 15 Stunden am Tag keinen Strom haben. Der Strom wird nach einem zentralen „Stromplan“ ein- bzw. abgeschaltet – das sogenannte Load Shedding.

Es werde Licht im Buddist Child Home.

Es werde Licht im Waisenhaus Buddist Child Home.

Wenn die Sonne ab 18h langsam hinter den Hügeln des Kathmandu-Tals verschwindet, kehrt die Dunkelheit schnell ins Tal. Meistens begebe ich mich dann auch auf dem Nachhauseweg. Als ich mal länger blieb, fiel mir auf, dass die Kinder im wahrsten Sinne des Wortes im Dunkeln gelassen werden. Taschenlampen, Kerzen und das Feuer an der Kochstelle sind die einzigen Lichtquellen im Waisenhaus gewesen.
Wir haben dies nun geändert und – in Absprache mit Durga Ma’am, der Direktorin des Buddhist Child Home – haben wir nun in Energiesparlampen sowie eine leistungsfähige Batterie investiert, die Solarenergie speichert und die neu besorgten Lampen mit Elektrizität versorgt. Wir haben sämtliche Schlafzimmer (7), alle Badezimmer (3), die Küche sowie das Esszimmer und den Hauseingang mit jeweils einer leistungsstarken Energiesparlampe ausgestattet.

Auch am Abend kann nun gelernt werden.

Auch am Abend kann nun endlich auch gelernt werden.

Nun können die Kinder aus dem Buddhist Child Home, wenn der Strom am Abend ausfällt, weiterhin ihre Hausaufgaben machen, lernen, lesen oder sich sonst wie im Hellen beschäftigen. Wir freuen uns sehr, dass die Kinder nun nicht mehr im Dunkeln sitzen müssen und bedanken uns bei Durga Ma’am für die schnelle Organisation und Durchführung dieses Projektes.

Alle Bilder zu den vollendeten Projekten könnt ihr wie immer in unserer Galerie finden.

Schulbücher für Buddhist Child Home

Neue Schulbücher für Buddhist Child Home

Das neue Schuljahr hat in Nepal bereits seit einigen Wochen begonnen, doch erst vor wenigen Tagen wurden endlich auch ein paar Bilder an uns gesendet. Besser verspätet als nie.

Als wir im vergangenen März in Nepal waren, sprachen wir mit der Direktorin vom Buddhist Child Home, Durga, über Möglichkeiten unsererseits einen Beitrag zur Bildung der Kinder leisten zu können. Schnell entschieden wir uns für das Besorgen von Schulbüchern. Da die meisten Kinder in Nepal nicht-staatliche Schulen besuchen, müssen sie neben den höheren Schulgebühren auch die Kosten für neue Schulbücher tragen.
Das perfide daran ist, dass es eine regelrechte Schulbuch-Industrie entstanden ist, die Jahr für Jahr neue Schulbücher produziert, damit jedes Jahr auch wieder neuer Umsatz gemacht wird – denn Schulbücher benötigt man so oder so… In einigen Fällen kam es sogar vor, dass kaum Seiten geändert wurden… Aber das ist ein anderes Problem, was wir leider nicht lösen können.

Die 26 Kinder aus unserem Waisenhaus haben die neuen Schulbücher auf jeden Fall benötigt. Und Schulbücher sind nun einmal relativ teuer. Im vergangenen März spendeten wir daher 72.000NPR – etwa 540€ – an das Buddhist Child Home. Selbstverständlich benötigen die jüngeren Kinder weniger Bücher als die Älteren. So braucht beispielsweise ein/e Schüler/in aus der 8. Klasse bis zu 12 verschiedene Bücher, während die Kleinen in der 1. Klasse bereits mit 3-4 auskommen.

Wir freuen uns riesig, dass wir den Kindern im Buddhist Child Home helfen konnten und möchten uns auch im Namen des gesamten Waisenhauses bei den großartigen Spendern bedanken.
Mehr Bilder findet ihr auch in unserer Galerie.
Neue Schulbücher für das Buddhist Child Home 1Neue Schulbücher für das Buddhist Child Home 2Neue Schulbücher für das Buddhist Child Home 3

Gardinen für Buddhist-Child-Home

Neue Vorhänge für Waisenhaus Buddhist Child Home

Eines der Einrichtungen, die unser gemeinnütziger Verein gemeinsam mit unserer einheimischen Partner-Organisation Nepali Host Family unterstützt, ist das Waisenhaus Buddhist Child Home.

Ursprünglich war das Waisenhaus in Jorpati, einem Stadtteil östlich von der Touristenattraktion „Boudhanath Stupa“, angesiedelt. Aus Hörensagen wusste ich, dass das Waisenhaus überaus spärlich ausgestattet und ziemlich heruntergekommen gewesen war.
Doch wie sich bei meinem ersten Treffen herausstellte, ist das Waisenhaus bereits Anfang des Jahres in eine neue Bleibe umgezogen.
Die neue Einrichtung ist ein drei-stöckiger Neubau! Groß, sauber und sehr gut ausgestattet – selbst mit westlichen Toiletten!! Allerdings muss ich direkt hinzufügen, dass das Gebäude nicht dem Waisenhaus selbst gehört, sondern für die nächsten Jahre gemietet wurde. Mit dem Vermieter wurde ein kleiner Vertrag ausgehandelt, sodass die Miete innerhalb der nächsten 5 Jahre definitiv nicht steigen wird! 🙂

Ich kenne leider nicht den genauen Mietpreis, aber ich kann mir vorstellen, dass dieser wohl verglichen zum alten Gebäude auf dem selben Niveau – wenn nicht sogar günstiger – ist. Dies liegt daran, dass das neue Gebäude nun am äußersten östlichen Stadtrand von Kathmandu liegt. Garret – der Leiter von Nepali-Host-Family – erklärte mir, dass die Grundstückspreise in dieser Gegend weit unter dem „normalen“ Kathmandu-Niveau liegen. Schaue ich mir die Infrastruktur an, verstehe ich auch warum 😉

Nichtsdestotrotz ist das Gebäude, in dem sich nun Buddhist Child Home befindet, wunderschön! Die Zimmer sind groß und werden von mehreren Kindern geteilt. Betten, Schränke und Tische wurden bereits besorgt.
Da wir mit unserem Verein auch helfen wollten, bat uns Durga Ma’am darum, Vorhänge für die 15 großen Fenster des Waisenhauses zu besorgen.
Wir stimmten zu, da ohne Vorhänge man vor allem Abends bei brennenden Licht sich beobachtet fühlt… Statten wir das Waisenhaus mit neuen Gegenständen – in diesem Fall Gardinen – aus, so helfen wir den Kindern dabei, sich noch heimischer zu fühlen. Und bevor wir Sachen besorgen, die nicht gebraucht werden, nehmen wir natürlich die Bitte der Direktorin an 😉

Für die farblich zu den Wänden passenden Vorhänge im einfachen Muster haben wir genau 114,03€ ausgegeben. Das entspricht genau 12.350 NPR. Der nette Verkäufer wollte uns Vorhänge mit einem bestimmten Strickmuster andrehen, welche insgesamt das Doppelte gekostet hätten… aber das konnte ich – so schön diese auch waren – nicht verantworten 🙂
Nach zähen Verhandlungen bei einigen Tassen warmen Milchtee kamen wir dann letztendlich zum oben genannten Preis 🙂

Bilder von den Vorhängen können in der Galerie auf unserer Webseite angeschaut werden.

Eye-Check-Up-Buddhist-Child-Home

Eye Check-Up für Kinder des Buddhist Child Home

Eines der neuen Projekte unseres Vereins hat den Schwerpunkt in der medizinischen Untersuchung von Kindern aus unseren Partner-Einrichtungen in Nepal.

Gemeinsam mit unserem einheimischen Partner Nepali Host Family haben wir beschlossen, uns zunächst einmal speziell auf ein Check-Up der Augen zu konzentrieren.
Wir möchten mit Hilfe unserer Partner-Organisation die schulpflichtigen Kinder aus dem Waisenhaus Buddhist Child Home auf ihre Augen untersuchen lassen.
Während meines Aufenthaltes in Nepal im Frühjahr 2013 waren wir bereits in der Lage 7 Kinder in eine Augenklinik zu bringen. Etwa 20 Kinder stehen für die Zukunft noch aus.

Für medizinische Untersuchungen in Nepal braucht man in der Regel immer etwas Geld und ganz, ganz starke Nerven – vor allem, wenn man eines der staatlichen und somit günstigeren Hospitale besucht. Denn umso günstiger ein Hospital desto mehr Patienten befinden sich dort…
Garret, der Leiter von Nepali Host Family, und ich brachten insgesamt 7 Kinder unterschiedlichen Alters aus dem Waisenhaus Buddhist Child Home in die staatliche Augenklinik „Tilgana Eye Center“ nahe dem Flughafen von Kathmandu.

So läuft der Check-Up in der Regel ab:
1.0 Transport zum Eye-Center (mit Taxi oder Bus)
2.0 Ziehen eines Tickets (wie beim Bürgeramt)
3.0 Warten
3.1 Noch mehr warten….
4.0 Erste schnelle Untersuchung; weitere Untersuchungen sind danach IMMER nötig
5.0 für weitere Untersuchungen bezahlen
5.1 am einzigen Kassenschalter warten….
5.2 bezahlen und mit Quittung zum Untersuchungszimmer
5.3 wieder warten -.-
6.0 Untersuchung im neuen Behandlungszimmer
6.1 wiederhole Schritt 5.0 – 6.0 bis keine Untersuchungen mehr notwendig
7.0 gegebenenfalls Medizin kaufen
8.0 gegebenenfalls Brille machen lassen

Jeder Schritt ist natürlich mit Kosten verbunden. Allerdings sind diese nicht allzu hoch, sodass wir pro Kind mit Kosten in Höhe von 8€ (etwa 900 NPR) kalkulieren. Die Brille ist natürlich der kostspieligste Teil dieses Projektes (etwa 6€ bzw. 650 NPR). Aber da nicht jeder eine Brille benötigt, können wir die Kosten schön umverteilen 🙂

Mehr Informationen zum Spendenprojekt hier.
Bilder finden sich in der Galerie auf unserer Webseite.

PS: Von den 7 Kindern, die wir ins Hospital zur Untersuchung mitgenommen hatten, brauchten 4 eine Brille, die wir wenige Tage später diesen auch besorgten 🙂